ECOVAC-Feinstaub- und SOx-Filter zur Reduktion von Schiffsemissionen

Das ECOVAC-Filtersystem für Schiffsdieselmotoren ist das Ergebnis der Weiterentwick­lung unserer bestehenden Technologien. Ebenfalls als modulares System aufgebaut, besteht das Gehäuse aus Stahl. Als Filtermedium werden hitzebeständige Filterpatronen verwendet. Das Filtermaterial besteht aus Kevlar, Polyimid, Glasfaser, PTFE oder anderen hitzebeständigen Materialien je nach Anwendungsfall.

 

Wäh­rend des Betrie­bes wird die staub­hal­ti­ge Luft durch den Abschei­der ge­führt. Die Staub­par­ti­kel wer­den an der Ober­flä­che der Fil­ter­ele­men­te zurück­gehalten, wäh­rend die gerei­nig­te Luft den Abschei­der durch den Rein­luft­raum wie­der ver­lässt. Die pneu­ma­ti­sche Fil­ter­ab­rei­ni­gung wird im Bedarfs­fall über eine elek­tro­ni­sche Steue­rung akti­viert, wodurch ein Druck­luft­stoß in das Inne­re des Filterele­mentes gelangt. Der an der Fil­ter­ober­flä­che ange­sam­mel­te Staub­ku­chen wird regel­recht weg­ge­bla­sen und gelangt zwangs­läu­fig mit der stän­dig nach unten strö­men­den Staub­luft zum Stau­baustrags­sys­tem.

 

Das Filtersystem setzt Maßstäbe hinsichtlich :

  • Bau­grö­ße ( 12 bis 13 gegen­über Markt­be­glei­ter )
  • Rest­staub­wer­te ( 110 gegen­über Markt­be­glei­ter )
  • Preis ( 50% bis 80% gegen­über Markt­be­glei­ter )

Die erreich­ten Abschei­de­ra­ten mit Kev­lar – Fil­ter­pa­tro­nen betra­gen über 99 % bei einer Par­ti­kel­grö­ße > 0,5 μm.

In Verbindung mit speziellen Filtermedien wird eine Oberflächenfiltration mit fol­genden Vorteilen erreicht :

  • Schnel­le Bil­dung einer luft­durch­läs­si­gen Staub­schicht an der Ober­flä­che

  • Gerin­ger Druck­ver­lust durch ein­fa­che und effek­ti­ve Abrei­ni­gung der Fil­ter­ober­flä­che

  • Lan­ge Fil­ter­stand­zeit wegen gerin­ger mecha­ni­scher Bean­spru­chung

Allgemeine Vorteile der Patronentechnik :

  • Kom­pak­te Bau­wei­se, gerin­ger Platz­be­darf
  • Selbst­rei­ni­gend durch Press­luft­ab­rei­ni­gung, auto­ma­ti­sche Ent­sor­gung
  • Ein­fa­che War­tung
  • Rest­staub­ge­halt < 5 mg/​m³
  • Spe­zi­el­les Fil­ter­me­di­um hit­ze­be­stän­dig, rege­ne­rier und wasch­bar, lan­ge Stand­zei­ten
  • Gerin­ger Dif­fe­renz­druck im Betrieb ca. 300 – 700 Pa
  • Durch den Ein­satz einer Bekal­kungs­an­la­ge wer­den SOx Emis­sio­nen nahe­zu voll­stän­dig eli­mi­niert
  • Fil­ter-Wir­kungs­grad von bis zu 99,999% für 0,5 μm Par­ti­kel

Durch Einsatz einer Bekalkungsanlage werden SOx-Emissionen nahezu voll­ständig eliminiert. Das Verfahren “konditionierte Trockensorption” wird durch die Fa. SOLVAY weltweit mit speziellen Sorbentien in Müllverbrennungsanlagen betrieben. Die Sorbentien werden zu Gips oder Glaubersalz  reagiert und anschließend mit dem Feinstaub abgeschieden.